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Kapelle wird viel Kraft kosten

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Nach der Vorstandswahl kamen die Ehrungen. Vorsitzender Hans Keutgen (rechts) zeichnete mehrere zuverlässige Helfer des Kapellenvereins Huppenbroich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit aus.

Neue Sakristei war das Hauptthema bei der Versammlung des Kapellenvereins Huppenbroich. Mit Bauarbeiten wurde bereits begonnen.

Huppenbroich. 2011 dürfte als das Jahr pulsierender Bautätigkeit und Erneuerung für die 87 Mitglieder des Huppenbroicher Kapellenvereins in die Annalen eingehen. Die Kapelle wird von Grund auf saniert und erhält eine neue Sakristei. Zur Bewältigung dieser Aufgabe sind Gemeinschaftssinn wie handwerkliches Geschick freiwilliger Helfer gefragt.

Dies machte der Vorstand im Rahmen der Generalversammlung deutlich. Vorsitzender Hans Keutgen begrüßte dazu im Gasthaus Ohler rund 25 Mitglieder und Gäste. Das Thema „Planung und Ausstattung der Sakristei“ dominierte die Tagesordnung.

Erfreulicher Kassenbericht

In seinem Bericht bezeichnete Keutgen die Advents– und Weihnachtszeit als „wichtigste und ereignisreichste Phase im Kirchenjahr“. Zum ersten Mal kam auf Anregung des Kapellenvereins eine Weihnachtsfeier für Huppenbroicher Bürger, die das 70. Lebensjahr vollendeten, zustande. Die Unterstützung der Aktion durch die übrigen Huppenbroicher Ortsvereine war „einfach großartig, noch vor Ostern organisieren wir deshalb ein neues Gruppentreffen unter dem Motto ´Hupp 70´“.

Keutgen bedauerte, „dass 2010 infolge eklatanten Priestermangels erstmalig keine Christmette mehr gefeiert werden konnte“. Es freute ihn jedoch, dass Pfarrer Michael Stoffels die Durchführung einer Krippenfeier ermöglichte. Anerkennung verdiene der Pastor auch, „weil er in der Kapellengemeinde Christkönig wirkt. Es ist leider heute nicht mehr selbstverständlich, wöchentlich einen Gottesdienst zu zelebrieren. Auch der gemeinschaftliche Gang zum Friedhof konnte gottlob zu Allerheiligen stattfinden“.

Abschließend gab der Vorsitzende bekannt, Ostermontag werde eine feierliche Pferdesegnung in Huppenbroich Premiere erleben. Am 1. Mai, so wurde schließlich bekannt, lädt der „Junge Chor Simmerath“ zum Offenen Singen im Marienmonat.

Der krankheitsbedingt abwesende Kassierer Heinz-Otto Nickel stellte den Vereinsmitgliedern „trotz schlechter Wirtschaftslage ein erfreuliches Vereinsvermögen“ vor. Jens Wunderlich bescheinigte dem Schatzmeister „sehr ordentlich geführte Bücher“. Jens Wunderlich und Dieter Kockler wurden als Revisoren bestätigt. Die Vorstandswahlen ergaben einstimmige Ergebnisse. Vorsitzender bleibt Hans Keutgen, auch Kassierer Heinz-Otto Nickel und Beisitzer Hubert Toussaint gehen in eine neue Amtsperiode.

Viel Zeit und Kraft

Den Lohn für ihr Engagement zur Advents-Programgestaltung, Ausstaffierung der Weihnachtskrippe, und Pflege und Verschönerung der Kapelle erfuhren Wilma Nickel, Kirsten Hürtgen, Manuela Meiers und Resi Hoss in Form einer besonderen Ehrung durch den Vorsitzenden.

Architekt Jens Wunderlich und der Projektkoordinator Axel Gussen erläuterten ihren Zuhörern am Schluss Details zum Sakristei-Neubau. Der Abriss innen und außen, berichtete Bauleiter Gussen, habe bereits begonnen.

Quelle: Eifeler Zeitung
Bericht und Foto: Manfred Schmitz