Unser Dorf

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Willkommen auf der Seite des Simmerather Ortsteils Huppenbroich. Huppenbroich ist ein kleiner Ort in der Nordeifel. Eingebettet in Wiesen und Felder, Buchen und Hecken ist Huppenbroich auf einer Höhe von 550 m nur über zwei Straßen erreichbar, die auch hier enden. Diese Abgeschiedenheit hat zu einer guten Nachbarschaft der Bewohner geführt. Jeder kennt jeden, jeder hilft jedem und los ist immer etwas. Dafür sorgt die aktive Vereinsgemeinschaft mit dem FC Viktoria, dem Mandolinen- und dem Kapellenverein. Den Dorfmittelpunkt unseres idyllischen Dorfes bilden die Kapelle und der Dorfweiher. Der Friedhof, die weidenden Kühe und die Pferdekoppel gehören zum Landschaftsbild ebenso wie liebenswert erhaltene Fachwerkhäuser und Neubauten. Sie geben dem Dorf einen lebendigen Charakter – es gibt keinen Stillstand. Auch jüngere Familien zieht es immer wieder nach Huppenbroich. Mit dem Fahrrad, ÖPNV oder PKW erreicht man im ca. 3 km entlegenen Zentralort Simmerath alle Geschäfte, die den Lebensbedarf decken. Die Versorgung mit Ärzten und Fachpraxen/Krankenhaus ist in Simmerath ebenfalls gegeben.

Wir wünschen Ihnen einen unterhaltsamen und informativen Aufenthalt auf unserer Internetpräsenz und vielleicht auch einmal persönlich auf einer der wunderschönen Wanderrouten in der Nordeifel, die unser Eifeldorf queren.

Jürgen Faymonville hat mit einem Superleichtflugzeug unser Dorf aus der Vogelperspektive bewundert und uns diese herrlichen Fotos mitgebracht.

So hatten uns die Politiker den Weiher im Rahmen der Dorferneuerung versprochen (linkes Bild) – die Realität sieht mittlerweile meistens anders aus (rechtes Bild).

Einwohnerentwicklung

Kommunale Vertreter

Ortsvorsteher

Stefan Haas

In Witzerath 31
52152 Simmerath

Tel.: 02473 – 1786
Ihre E-Mail an Stefan Haas

Ratsherr

Jens Wunderlich

Kapellenstr. 11
52152 Simmerath

Tel.: 02473 – 1327
Ihre E-Mail an Jens Wunderlich

Erich Bongard hat weite Teile der Huppenbroicher Geschichte zusammengetragen. Von ihm stammen die folgenden Artikel.

Dorfgeschichte

Die Geschichte des Ortes Huppenbroich beginnt in der “Krolei”, am Zufluß des Gössessief – Göselsief – Woffertssief und dem Meißenbruch, damals Meyssenburg, Mergenbür oder Meisenbroich genannt. Dieses Gebiet gehört heute noch zur Huppenbroicher Flur 11, während vor 500 und mehr Jahren die Gemarkungen von Huppenbroich noch bedeutend weiter nach Westen bzw. Nordwesten vorgeschoben waren. Noch im Lagerbuch von 1583 wird eine Flur »Auff Meißenrodt« als Huppenbroicher Flur unter dem Oberbegriff »In der Dieffenbach« genannt. Erst später, als die Bevölkerungszahl nicht mehr der Grundfläche entsprach, wurde eine Gebietserweiterung in der Hauptsache zugunsten Simmeraths vorgenommen.

1214

Im Mai hielt Herzog Walram III. eine großartige Hochzeit im Schloss zu Luxemburg, als er als Witwer die Witwe Ermesinde II., die Erbin von Luxemburg ehelichte. Außer den Vasallen nahmen 134 Ritter und 8 Grafen an den Hochzeitsfeiern teil, u.a, auch der Ritter Evrard de Meyssemburg, wie in einer Urkunde namentlich aufgeführt ist. Es heißt später in den Archivunterlagen, dass die alten Höfe – auch des Montjoierlandes – zahlreich bei den o.a. Hochzeitsfeierlichkeiten vertreten waren, so auch Evrard vom Meisenbruch am Göselsief, abgebrannt und neu errichtet in Huppenbroich. Ob Meisenbruch schon im Jahre 1214 abgebrannt ist, steht nirgendwo geschrieben.

1334

wurde in Cuntzen (Conzen, Kontzen) eine Urkunde geschrieben, in der von einem Berhardo Weyermann die Rede ist. In den Archivunterlagen heißt es, dass die Häuser des Weyermann, von der Call in Frohnrat (Am Gericht und Vorgänger von Eicherscheid) verschwunden sind, wie Mergenbür (Meisenbruch) unterhalb des Gerichts. Wegen Kriegszügen und Belästigungen haben sich die Einwohner von Frohnrat und Mergenbür (Meisenbruch) abseits in Eicherscheid und Huppenbroich angesiedelt. Also muss es im Jahre 1334 auch schon ein Dorf Meisenbruch gegeben haben, wenn auch mit wenigen Häusern. Man kann also davon ausgehen, dass das eigentliche Dorf Huppenbroich im Jahre 1334 in den ersten Anfängen schon bestanden hat.

1369

Im diesem Jahr vermachte gemäß einer Urkunde der Ritter und Edelherr Reinhard von Schönforst seinem zweitältesten Sohne, dem langjährigen Propst Johan von Mastricht das Montjoierländchen, nämlich »borch, stat, lant ind gantze heilichkeit von Monjoye mit eren aIlineghen zobehoeren, mit den dorperen«. Bei den »dorperen« (Dörfern) sind u.a. erwähnt Vroenrath (jetzt Eicherscheid) und Meysenbroich, zerstört, jetzt Huppenbraich. Um diese Zeit muss auch schon der Lehnshof Huppenbroich bestanden haben, dessen Geschichte nachfolgend gesondert beschrieben wird.

1550

Nach einer Urkunde vom 26.06.1550 findet eine Zeugenvernehmung der ältesten Einwohner von Huppenbroich durch den dortigen Forstbeamten statt. Es handelt sich um den Umfang des zum Lehnshof gehörenden Zehnten. Die Namen der beiden Zeugen sind: Heynen Meyss, 83 Jahre alt und Johan Scheyr, zwischen 60 und 70 Jahre alt.

1568

Bis 1568 muss die Einwohnerzahl derart zugenommen haben, dass die landwirtschaftliche Nutzfläche nicht mehr ausreichte, um alle satt zu machen. In den vorliegenden Unterlagen ist nämlich vermerkt, dass um 1568 der Wald größtenteils ohne Erlaubnis zu Ackerland und Wiesen gemacht worden ist, so dass die Jülicher Behörde die neu gewonnenen Ländereien zwangsweise vermessen und verpachten ließ.

1647

In einer Namensliste nach der Forstmeister-Rechnung des Jahres 1647/48 sind die Einwohner der einzelnen Orte aufgeführt, die ihre Abgaben in Wrogen (Geldeinheit) für Brand- und Zaunholz zu entrichten hatten. Unter der Rubrik »Hoppenbroch« erscheinen folgende Namen: Peter Halfman (Halfenn), Gilleß Peter furst (frey), Petergeß Joriß, Dahm Mühller, Hubert Valentin, Aretz Theißen, Schmidgen arm, Hillen Johann, Nelleß Weißhaubt, Palmen Kristgenß hauß, Krein Lauterbach, Merten Halfman, Joriß Lauterbach, Halfen Johann, Joriß Weißhaubt, Theisen Johann, Janß Jöriß Kind, Gerhard lauterbachs fraw, Thoniß Theweß, Hubertz Johann, Wilhelm Bertzborn, Peterß Gerhard, Koppen Henrichs Wit., Thoniß Claiß, Johann Gantzert. Ob es sich bei dieser Namensliste um alle Haushalte oder Einwohner handelt, ist nicht sicher. Es heißt nämlich in der Urkunde, dass die Bürger ihren Bedarf an Brennholz von dem abständigen Halfen Arnold (Aret), Jann Mühller, und unschädlichen Holz umsonst nach Weisung des Försters entnehmen können.

1730

Huppenbroich muss in den Jahren 1730/31 schon aus 33 Häusern bzw. Haushalten bestanden haben. Beim Antritt eines neuen Herrschers war es nun damals üblich, dass die Haushaltsvorstände und selbständigen Steuerzahler dem neuen Herrscher den Treueid zu leisten hatten. Es ist vermerkt, das von »Huppenbroch« 33 Haushaltsvorstände den Eid geleistet haben.

1799

Im diesem Jahr hatte Huppenbroich 228 Einwohner, die Zahl der Häuser betrug 41. Diese Aufzeichnung wurde gemacht, als das Dorf, wie das gesamte Rheinland, französisch war. Der Rhein bildete damals die Grenze.

1803-1820

In der Franzosenzeit wurde in den Jahren 1803-1820 das Rheinland kartenmäßig erfasst und zwar durch Tranchot und von Müffling. im Kartenblatt 106 ist auch Huppenbroich erfasst worden, wie aus nebenstehendem Kartenausschnitt zu ersehen ist. Das Ortsbild weist im Wesentlichen die Häuser der Vorkriegszeit auf. Bis 1944 sind nur wenige Häuser dazugekommen und einige – wahrscheinlich durch Brand – verschwunden. Auffallend ist, dass von den heutigen Straßen nur folgende als befestigt angesehen werden können: Im Schöllchen, Mühlenknippstraße bis zur Abzweigung zur Huppenbroicher Mühle, Weiherstraße bis zur Kapelle, Tiefenbachtalstraße, soweit bebaut, Triftstraße, Trift und Kuhl, soweit bebaut. Dagegen war die gesamte heutige Kapellenstraße nur über eine so genannte Grasstraße zu erreichen. Auch fehlte eine befestigte Straße zwischen Kuhl und Kapellenstraße. Die Verbindung zu den Nachbarorten war ebenfalls recht kümmerlich. Das Gelände und der Umfang des Lehnshofes Huppenbroich ist noch sehr gut zu erkennen.

1852

Huppenbroich hatte im Jahre 1852 273 Einwohner. In diesem Jahr wurde auch die öffentliche, gemeindeeigene Schule errichtet, nachdem vorher Privaträumlichkeiten als Unterrichtsräume gedient hatten.

1936

Die Flächengröße aller Huppenbroicher Gemarkungen, der Fluren 2, 11 und 12 betrug am 10.10.1936 insgesamt 486 ha. Huppenbroich hatte zu diesem Zeitpunkt 258 Einwohner.

1944/1945

wurde der Ort evakuiert. Durch Kriegseinwirkung – sei es durch Bomben, Granatbeschuss oder Brand wurden fast alle Häuser zerstört. Nur wenige waren 1945 notdürftig bewohnbar. Nach Kriegsende wurden alle bis auf zwei nach und nach unter unsäglichen Opfern und Mühen wieder aufgebaut.

1983

Während in den letzten 200 Jahren die Zahl der Häuser und Bewohner sich kaum nennenswert verändert hat, hat sich der Ort in den Jahren 1945-1983 enorm vergrößert. Die Zahl der »fuyrstede« – wie es um 1470 hieß (Feuerstätten, Häuser) hat sich mehr als verdoppelt, während die Einwohner um ca. 100 zunahmen.

Der Lehnshof

Die Geschichte des Lehnshofes Huppenbroich beginnt nach den Archivunterlagen im 14. Jahrhundert. Er stand am »Alten Weiher«, im Quellgebiet des Ammelbaches, wo heute noch ein Riesenhügel mit Baumbepflanzung zu sehen ist und auf die enorme Größe der Ruine hindeutet. Er war 400 Morgen groß und begann im Westen am »beginnenden Tälchen des Wofertssiefes«.

1369

Es ist weiter vermerkt, das er zwei Quellgebiete umfasste: erstens Ammelbach und zweitens Brombach. Übrigens hieß damals der heutige Tiefenbach bis zur Huppenbroicher Mühle Gösselssief. Denn es heißt in der o.a. Urkunde, dass sich im Gebiet des Lehnshofes der Gösselssief mit der Ammelbach vereinigt.

1473

Mit Urkunde vom 25.01.1473 wird dem Peter von der Hardt der Hof Huppenbroich vom Herzog Gerhard von Jülich-Berg als Lehen übertragen.

1504

Eva von der Hardt, eine Tochter von Peter, heiratete 1504 einen Hein Hoesch von Kettenis, wodurch dieser den Lehnshof Huppenbroich erwarb. Lehnsherr war Wilhelm V., Herzog von Jülich-Cleve-Berg. Mit dem Lehensgut war eine besondere Berechtigung, nämlich der Buschzehnte verbunden, d.h. eine an den jeweiligen Lehensinhaber zu entrichtende Abgabe von neu gerodetem Land.

1544

Hierbei kam es zwischen dem Herzog und Hein Hoesch im Jahre 1544 zu Streitigkeiten, wonach Hein Hoesch auf Grund eines Vertrages mit den Jülicher Räten am 26.06.1550 auf den Rottzehnten verzichtete. Danach war Bartholomäus der Ältere Hoesch, Sohn des Hein Hoesch, auf dem Hof. Von diesem ist nicht viel bekannt. Seine Tochter Elsgen heiratete einen Marten Forster, sie hatten dann den Hof inne.

1595

Der Hof muss zu dieser Zeit öfters den Besitzer gewechselt haben, denn es heißt u.a. am 28.08.1595 unter Nr. 906 im Baelener Gudungsbuch: „Mertten Meys Heusschen eydom von Daellem wonnende ind Houppenbruck“. Dieser Bartholomäus der Jüngere Hoesch von Dolhain zu Cronenburg, ein Enkel von Hein Hoesch, wurde im Jahre 1593 mit dem Gute belehnt.

1622

Er verkaufte, wie aus einem Schreiben seines Neffen Peter Forster vom 04.03.1622 hervorgeht, die Hälfte des Lehensgutes für 800 „Thaler“ an den Freiherr von Ketteler, an dessen stelle später der Freiherr und die Freifrau von Neuland traten.

1638

Der Teilungsvertrag zwischen denen von Neuland und M. Forster ist datiert vom 27.12.1638. Von den beiden auch baulich zu trennenden Losen wählte Martin das erstere. Bei dem ersten Teil muss es sich um den heutigen Kesselshof handeln, denn in der Urkunde ist die Rede von einem »Weyer«. »Ferners solle dieses teil haben den Benden in der Brombach« und »den halben hoff unterm haus nahe des Forstershaus« (heutige Flurbezeichnung Forsthaus). Der in dem Vertrag von 1638 den Forsters zuerkannte Teil des Hofes befand sich vor 1871 im Besitz von C. te Berghe in Monschau und ging dann an den aus Eynatten stammenden Matthias Josef Kessel über. Der alte Lehnshof am »Alten Weier« blieb bis Anfang des 18. Jahrhunderts im Besitz der Familie Hoesch.

1729

Ein Christian Hoesch, seit 1699 mit dem Hof belehnt, verkaufte das Gut am 08.06.1729 für 900 Reichsthaler an den Freiherrn Franz von Fürth, der die Beleihung am 13.05.1730 empfing.Franz von Fürth, Freiherr von Bewer, genannt von Fürth zu Werden und Limiers übertrug das Lehensgut bei Lebzeiten seinen Söhnen, die es bald veräußert haben müssen, da es in den Akten der Fürths nicht mehr weiter erwähnt wird.

Die Huppenbroicher Mühle

Wie aus den Archivunterlagen hervorgeht, liegt die Huppenbroicher Mühle »Auf dem Tiefenbach«. »Der Tiefenbach entspringt im Giesselssief (Gösselssief) bei Huppenbroich, bekommt bei der Huppenbroicher Mühle den Namen »Tiefenbach« und mündet unterhalb der Mühle westlich von Dedenborn in die Rur.« Bei der in der Nähe von Huppenbroich gelegenen Mühle handelt es sich um eine ausgesprochene Getreidemühle, in der – im Gegensatz zur tiefer gelegenen Ölmühle lediglich Feldfrüchte gemahlen wurden.

1516

Die Huppenbroicher Mühle war eine ausgesprochene Zwangsmühle. Die Zeit ihrer Erbauung wie auch die ersten Daseinsperioden liegen im Dunkeln. 1516 erfahren wir von ihr in einem Rentmeister-Bericht, in der die zu Monschau gehörigen tributpflichtigen Betriebe aufgeführt werden. Es heißt hier: »anno duesend vonfhondert ind in deme seiszienden jaire … ltem in der Dieffenbaich sal eine moelen stain. Datrinne is gedrongen Monsschen, Eimigebroich, Eicherscheid, dat Roitgen, ind Schauwartz Rot … Item in der Dieffenbaich sal eine moelen stain, datrinnen es gedrongen Kesternich ind dat Huipenbroich …
Während mit den ersten Sätzen nicht nur das bloße Vorhandensein der Mühle bejaht, sondern auch bestätigt wird, dass sich der Betrieb „in Gang“ befindet und im Prinzip pachtfätlig ist, lassen die beiden anderen Sätze erkennen, dass die Einwohner der genannten Orte verpflichtet waren, ausschließlich in dieser Mühle ihre Feldfrucht mahlen zu lassen. Die Einwohnergemeinschaften von Conzen, lmgenbroich, Eicherscheid, Roetgen, Schwartz-Rott, Kesternich und Huppenbroich waren also in ihrer Gesamtheit die Träger der Rentabilität der Mühle. Die Mühle musste nach dem Umsatz einen Tribut an den Landesherrn als Lizenzträger abführen.

1542

Aus den Jahren 1516-1542 ist über die Mühle nichts überliefert, doch müssen die lokalen Ereignisse reichlich stürmisch verlaufen sein, denn das Gebäude war 1542 durch kriegerische Ereignisse und Kampfhandlungen zerstört und wurde 1542/43 durch den Müller neu aufgebaut. Infolgedessen wurde der Tribut für die Jahre 1543/44 erlassen.

1580

Als im Jahre 1580/81 der damalige Pächter Nellis (Cornelius) Schreiber seine Pacht abgeben sollte, war er dazu nicht in der Lage. Sein Zahlungsunvermögen begründete er mit »merklicher absterbung der untertannen und wegen großer dürre«.

1649

Etwa 70 Jahre später findet sich eine weitere Eintragung in den Monschauer Rentmeister-Rechnungen. Auch hier wird der Pächter namentlich genannt. 1649/50 ist es ein Gerhard Lauterbach. Ob der vorherige Pächter durch Tod oder Wegzug aus seinem Pachtverhältnis ausschied, ist nicht bekannt. in diesen Jahren war die Mühle nicht abgabepflichtig. In den Unterlagen heißt es nämlich: „Die Mühle in der Diebenbach hat Gerhard Lauterbach inne … Da sie aber an den Amtmann verpfändet ist, kommen hier keine Zahlungen ein …
Die Mühle hat den Zwang für Kesternich, Huppenbroich und die Bergh von der Weidenbach bis an die Diebenbach … Die Verpflichtung der einzelnen Ortschaften, nur in dieser Mühle mahlen zu lassen, war für die meisten von ihnen wegen der weiten Entfernung zeitraubend und unbequem. Sie begrüßten es daher sehr, als 1768 in Roetgen eine neue Mühle gebaut wurde.

1820

Nach der französischen Zeit, als Preußen das Rheinland übernahm, wurde in einer genauen Aufstellung mit preußischer Genauigkeit überliefert, dass im Kreis Monschau insgesamt 33 Mühlen bestanden und in Betrieb waren. 1820 wird in der Bürgermeisterei Simmerath unter Nr. 32 die Mahlmühle, Huppenbroicher Mühle genannt, aufgeführt. Sie hat 2 Mahlgänge, 1 Arbeiter, sie hat oft Wassermangel. Eigentümer oder Pächter ist eine Witwe Wilh. Heinr. Schnitzler zu Simmerath. 1830 unverändert wie 1820.

1913

Kurz und bündig steht in den Unterlagen: »Huppenbroicher Mühle abgebrannt (Besitzer Geschw. Haas)«.

In den Jahren 1929-1933, als wir Jungens in der damaligen katholischen Jungschar (nicht zu verwechseln mit dem Jungvolk der HJ) an der »Huppenbrolcher Mühle« jeden Sonntagnachmittag unsere Indianerspiele durchführten, konnte man die Mauerreste und die runden, roten Mahlsteine noch deutlich erkennen.

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