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Keramik, Holz und Metall in edler Form und Vielfalt vollendet

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Ton als plastisches Material erlaubt der Keramikerin Karin Schmidt vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten. Ihre Arbeiten sind neben Drechselobjekten von Bernd Schmidt und Metallplastiken von Hans-Leo Ervenich bei der Ausstellung im Atelier „drehsinn“ in Huppenbroich zu sehen.

Atelier „drehsinn“ in Huppenbroich lädt zur achten Hausausstellung ein.

Huppenbroich. Das Atelier „drehsinn“ lädt wieder zu seiner Hausausstellung in Huppenbroich ein: Auch im achten Jahr richten die Keramikerin Karin Schmidt und der Drechsler Bernd Schmidt die Ausstellung „H8“ in ihrem Atelier aus. Gast in diesem Jahr ist der Dürener Kunstschmied und Schlossermeister Hans Leo Ervenich. Hans Leo Ervenich schafft aus Stahl und Eisen Skulpturen für den Außenbereich. Indem er sein Material verformt und mit Metallgeweben kombiniert, gelingen ihm sowohl gegenständliche wie abstrakte, statische oder im Wind bewegliche Plastiken. Viele seiner Arbeiten finden sich im öffentlichen Raum, etwa in Düren und Maastricht. In einigen Arbeiten setzt er auf eine Akzentuierung der Form und Kontrastierung des rostigen Materials durch Blattvergoldung. Raum für Phantasie bieten auch seine kleinformatigen Arbeiten für den Innenraum, für die er Fundstücke zu Fabelwesen verwandelt.

Ton als plastisches Material erlaubt der Keramikerin Karin Schmidt vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten. Ein breites Spektrum von Oberflächengestaltungen und Brenntechniken setzt sie ein, um Eindrücke aus der Pflanzenwelt, Beobachtungen von Landschaftsformen und Anregungen aus der Architektur in Objekte umzusetzen. Form und Inhalt finden durch ihre Realisation in so unterschiedlichen Techniken wie Raku, Erdbrand oder Papierbrand einen charakteristischen Ausdrucksgehalt. Ihre Arbeiten wollen das Bekannte verfremden und damit eine neue Aufmerksamkeit schaffen. Je nach Technik sind sie für den Innen- oder Außenbereich geeignet.

Zeitgemäße Wiederentdeckung

Durch die Bearbeitung von Holz auf der Drehbank gelingt es dem Drechsler Bernd Schmidt, die Schönheit des Naturmaterials zu betonen. Er ermöglicht die Wiederentdeckung des Materiales Holz im Alltag: in einer zeitgemäßen Form bei handwerklich perfekter Bearbeitung übertragen seine Arbeiten die Wärme und Kraft des Materials. Dies wird individuell erfahrbar im selbstverständlichen Umgang damit. Alle seine Schalen, Kummen, Teller und Kleinmöbel wie Hocker, Tische oder Garderoben sind Unikate mit kraftvollen und eleganten Formen, die durch ihre präzise Bearbeitung sowohl ein optisches wie haptisches Vergnügen bereiten.

Quelle: Eifeler Zeitung
Bericht und Foto: drehsinn