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Am Huppenbroicher Gotteshaus geht es nun an die Restarbeiten

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Blumen und Urkunde für die Dame: Maria Dückers wurde aufgrund ihrer Verdienste um das Huppenbroicher Kirchlein zum Ehrenmitglied ernannt. Der Vorstand des Kapellenvereins dankt und gratuliert.

Generalversammlung des Kapellenvereins. Lob für Eigenleistung der Dorfbewohner. Mit solidem Kassenbestand und bewährtem Vorstand ins neue Vereinsjahr.

Huppenbroich. „Ein arbeitsreiches, erfolgreiches Jahr liegt hinter uns. Wir haben mit vereinten Kräften einiges Positive auf den Weg gebracht. Und vor uns liegen weitere umfangreiche Aktivitäten. Unsere Baustelle Kapelle wird uns wohl bis weit in 2013 beschäftigen.“

Aktuell 89 Mitglieder

Das war das Resümee des Vorsitzenden im Huppenbroicher Kapellenverein. Im Rahmen der Generalversammlung im Vereinslokal Ohler erstattete Hans Keutgen den Vorstandsbericht. An die 30 Mitglieder und Gäste waren Freitag Abend dazu erschienen; einen wichtigen Tagesordnungspunkt bildeten Teilneuwahlen des Vorstandes.

Keutgen bezifferte den aktuellen Mitgliederbestand der Initiative pro Erhalt und Pflege des Christkönigs-Gotteshauses mit 89 Personen, das sind zwei mehr als 2010. Die erfolgreiche Pferdesegnung mit mehr als hundert Tieren, das Maisingen des Jungen Chores, Konzerte, Weihnachtsmarkt und eine beschauliche Krippenfeier zum Advent prägten, zählte der Vorsitzende auf, 2011 das Vereinsgeschehen. Die Pferdesegnung wurde diesmal auf den 22. April terminiert.

„Viel Schweiß und Eigenarbeit unserer Dorfbewohner“, so der Vortragende, „verlangten die Arbeiten an der Kapelle.“ Deren Rückwand bedurfte dringender Sanierung, das Dach war neu zu decken, die Außenvertäfelung mit frischem Anstrich gegen Wind und Wetter zu feien, eine Schieferverkleidung anzubringen. Auch mussten eine Fußbodenheizung und der Estrich neu verlegt werden.

„Nun geht es an die Restarbeiten“, erklärte der Vorsitzende, „die Wände brauchen Farbe, die Möbel sind in Produktion, bald ist unsere Kapelle samt Sakristei ein Schmuckstück, auf das wir alle stolz sein dürfen.“ GdG-Pfarrer Michael Stoffels nahm bereits im Herbst die Einsegnung der Sakristei vor.

Die Huppenbroicher Ortsvereine, liest sich in Keutgens Aufzeichnungen, starteten erfolgreich die Serie „50 plus“. Deren kreative Unternehmungen stießen bei den Senioren auf recht positive Resonanz. Von allen Generationen ebenfalls gern akzeptiert die Krippenfeier, sie trat an die Stelle einer Christmette. Die Innenarbeiten im Kirchlein, kündigte Hans Keutgen an, „dürften bis Ostern vollendet sein, die Instandsetzung der Außenfront wird sich vermutlich über den Mai hinaus erstrecken. Ich danke meinem Vorstandskollegium und seinen unermüdlichen Helfern für deren unermüdlichen Einsatz. Sie haben viele Tage Freizeit geopfert und zum Allgemeinwohl Spitzenleistungen vollbracht“.

189 Belege geprüft

Kassierer Heinz-Otto Nickel gab bekannt, das Vereinsvermögen habe gesteigert werden können, man gehe mit einem soliden Kapitalbestand ins neue Rechnungsjahr. Der Vorsitzende unkte, „das Projekt Sakristei wird unser Vermögen arg schröpfen, die nächste Jahresbilanz sieht dann anders aus“. Schließlich seien die Sisyphusarbeit Pflasterung wie die Endmontage der Elektroanlagen noch zu bewältigen und ein Kiesbett anzulegen. Nach Einrüstung des Sakralbaus könne darin bis auf weiteres keine heilige Messe gelesen werden.

Gleichwohl konzedierten die Revisoren Dieter Kockler und Jens Wunderlich Schatzmeister Nickel im abgelaufenen Geschäftsjahr „sehr ordentliche Buchführung, alle 189 Belege waren einwandfrei“. Zum neuen Prüferduo wurden Andreas Conrad und Holger Twardy bestellt.

In Neuwahlen zu mehreren Vorstandsämtern blieben bewährte Kräfte in ihren bisher ausgeübten Funktionen. Friedhelm Hoss ist zweiter Vorsitzender, Karen Waldbröl Schriftführerin und Axel Gussen zweiter Beisitzer.

Eine besondere Auszeichnung wurde zu guter Letzt Maria Dückers zuteil. Sie hält seit 45 Jahren die Christkönigs–Kapelle vorbildlich sauber und wurde aufgrund dieser unermüdlichen Dienste per Urkunde zum Ehrenmitglied ernannt.

Quelle: Eifeler Zeitung
Bericht und Foto: Manfred Schmitz