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Schulen schließen, Busse meiden die Eifel

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Heftige Schneeverwehungen und die schwierige Bergung eines in den Graben gerutschten Linienbusses legten gestern Nachmittag zeitweise den Verkehr auf der Straße nach Huppenbroich lahm. Auch auf anderen freien Strecken gab es erhebliche Behinderungen.

Nur die Grundschulen bleiben geöffnet. Windböe drückt bei Huppenbroich Linienbus in den Graben. Schneeverwehungen behindern.

Nordeifel. Jetzt macht der Winter 2010 richtig Ernst: Gestern erlebte die Eifel ihren bisher schwierigsten Wintertag: Der Busverkehr Euregio Maas-Rhein stellte komplett seinen Betrieb ein; die Busse aus Richtung Aachen fuhren nur noch bis Roetgen. Nachdem auf der Straße nach Huppenbroich am Dienstag ein Linienbus der RVE als Folge einer Windböe von der Fahrbahn gedrückt worden war und mit schwerem Gerät geborgen werden musste, erkannte man in der weiteren Aufrechterhaltung des öffentlichen Personennahverkehrs keinen Sinn mehr, da die Winterdienste mit der Schneeräumung zum Teil nicht mehr folgen konnten und einige Orte ohnehin schon nicht mehr bedient wurden.

Die Entscheidung des RVE hat auch zur Folge, dass der Schulbetrieb beeinträchtigt wird. Gestern Nachmittag teilte die Stadt Monschau mit, dass am heutigen Mittwoch das St. Michael-Gymnasium, die Elwin Christoffel-Realschule, die Mädchenrealschule St. Ursula und die Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen geschlossen bleiben.

Die Grundschulen Höfen, Kal­terherberg, Imgenbroich, Konzen und Mützenich bleiben dagegen geöffnet. Es findet normaler Unterricht für die Schüler die nicht auf den Bus angewiesen sind oder auf privatem Weg befördert werden. Die Entscheidung darüber liegt in der Verantwortung der Eltern.

Probleme auch beim Müll

Auch die Hauptschule Simmerath hat den Schulbetrieb am Mittwoch eingestellt. Wie berichtet bleiben die Simmerather Grundschulen wie auch die Förderschule Eicherscheid geöffnet.

Weiterhin teilt die Stadt Monschau mit, dass die für heute geplante Restmüllabfuhr in der Altstadt Monschau wohl nicht planmäßig erfolgen kann. Die Firma Förster sieht keine Möglichkeit, die Steigungs- und Gefällstrecken zu bedienen.

Quelle: Eifeler Zeitung
Bericht: Peter Stollenwerk