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Die Zuhörer singen am Schluss mit dem Chor gemeinsam

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Mit einem Adventskonzert gefiel der „Junge Chor Simmerath“ in der Huppenbroicher Christkönigskapelle. Nicht nur Pfarrer Leo Kerbusch erfreute sich an der Darbietung.

„Junger Chor“ Simmerath zu Gast in der Christkönigskapelle Huppenbroich

Simmerath/Huppenbroich. „Wer den heutigen Musikgenuss und die weihnachtliche Vorfreude nicht erlebt, versäumt etwas Schönes!“, begrüßte Hans Keutgen, der Vorsitzende des Huppenbroicher Kapellenvereins, die musikalisch interessierten Gäste zum „Offenen Singen zum Advent“. Aus diesem Anlass hatte der „Junge Chor Simmerath“ in die Christkönigskapelle eingeladen.

Mehr Resonanz verdient

Freilich – das Konzert aus der Reihe „Kultur in der Kapelle“ drang nur in die Ohren von rund 30 Zuhörern und hätte eine weitaus bessere Publikumsresonanz verdient gehabt.
„Es lag wohl am Wetter,“ mutmaßte Hans Keutgen. An der gebotenen stimmlichen Qualität gewiss nicht, sei hinzugefügt!

Umso mehr genossen Sonntag Nachmittag derweil die Erschienenen ein liebevoll arrangiertes und perfekt interpretiertes Repertoire der neun Choristinnen, die ihre Fans, unter ihnen ihr treuer „Pate“, Pfarrer Leo Kerbusch, in gelungener Vortragsmischung mit einer bunten Palette altbekannter Weihnachtslieder wie modernen Kompositionen erfreuten.

Unter dem Dirigat der künstlerischen Leiterin Ursula Bernhardt erklang unter einem stattlichen Weihnachtsbaum und an liebevoll eingerichteter Krippe unsterbliches internationales Liedgut wie „Alle Jahre wieder“, „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ oder „Leise rieselt der Schnee“.

Neben einem runden Dutzend reifer, vokaler Darbietungen kamen, dem Jahreszyklus entsprechend, auch besinnliche Text – und Musikpassagen und nachdenkliche Geschichten zum Innehalten von der Hast des Tages, zudem heitere Episoden rund ums Christfest zu Gehör („Jedes Jahr, wenn Weihnachten ist“, „In der Weihnachtsbäckerei“, „Fröhliche Weihnacht“).

Vorweihnachtliche Stimmung

Angesichts solcher die Sinne schmeichelnde Klangfülle ließ sich das Auditorium nicht zweimal zum Mitsingen ermuntern, es verstärkte den „Jungen Chor“ spontan und kräftig zu einem stimmgewaltigen Ensemble und brachte sich so in rechte vorweihnachtliche Stimmung.

Quelle: Eifeler Zeitung
Bericht und Foto: Manfred Schmitz