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Der Probenfleiß im kleinen, aber feinen Ensemble ist vorbildlich

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„Es war ein gutes Jahr für die Zupfmusikanten – 2015 darf ähnlich erfolgreich verlaufen!“ so Gertrud Faymonville (rechts).

Das Mandolinenorchester Huppenbroich zieht eine positive Jahresbilanz

Huppenbroich. Die Vorsitzende Gertrud Faymonville hieß zur Hauptversammlung des Mandolinen-Orchesters Huppenbroich im Vereinslokal Ohler unter den Anwesenden 19 stimmberechtigte Vereinsangehörige willkommen. Teilneuwahlen zum Vorstand standen dabei unter anderem auf der Agenda, während der Punkt „Ehrungen langjährig treuer Jubilare“ entfallen musste, da nicht eine/r der Auszuzeichnenden zum Urkundenempfang erschienen war.

Gertrud Faymonville dankte „allen, die unsere Arbeit im abgelaufenen musischen Vereinsjahr tatkräftig unterstützten, allen voran unser Dirigent Ingo Pleines. Er bewies immer wieder Geduld mit uns“.

Der künstlerische Leiter zeigte sich seinerseits von der Zusammenarbeit mit der Saitenformation angetan: „Euer Probenfleiß war vorbildlich!“ Aus Pleines´ Statistik erfuhren die Zuhörer, dass Doris Faymonville und Bassist Norbert Nießen sich die meisten Übungslorbeeren verdienten.

Kassiererin Doris Faymonville präsentierte den Versammelten ein wohltuend gestiegenes Vereinsvermögen. Die Revisoren Matthias Schäfer und Karl Faymonville befanden das Zahlenwerk der Schatzmeisterin als „wie jedes Jahr ohne Beanstandung“.

Schriftführerin Gertrud Brandenburg ließ das Vereinsjahr 2014 Revue passieren. Es war geprägt von Probenarbeit und Auftritten. Etwa durch Engagement zum Spielplatzfest, mit konzertantem Gastspiel auf der Landesgartenschau oder dank Jahresausflug, der zur Schlemmertour gedieh. Brandenburg bezifferte den aktuellen Mitglieder-Bestand der Spielleute inklusive Förderer auf 68 Personen. Der Aktivenkader umfasst 16 Instrumentalisten.

Die Ergänzungswahlen zum Vorstand ergaben eine Bestätigung bislang bewährter Kräfte. Sofia Dankers kandidierte als zweite Vorsitzende erneut erfolgreich, desgleichen Zeugwart Pedro Faymonville, Schatzmeisterin Doris Faymonville und Beisitzerin Resi Heinrich.

In einem Blick nach vorn machte Dirigent Pleines die MOH-Familie neugierig auf ein für Juni anberaumtes Konzert „mit großem Instrument und kleiner Künstlerin als Glanzlicht“. Vorsitzende Gertrud Faymonville regte die Mitglieder an, möglichst bald kreative Ideen zur Gestaltung eines interessanten Jahresausfluges ins Gespräch zu bringen.

Appell des Ratsvertreters

Als der abschließende Punkt „Verschiedenes“ der Jahresversammlung schließlich abgearbeitet war, meldete sich Ratsvertreter Jens Wunderlich noch einmal zu Wort und machte den einheimischen Zupfmusikanten zunächst ein Kompliment: „Ihr seid ein fester Positivteil unseres Dorfes, darum bitte ich Euch jetzt um Eure Unterstützung und Solidarität!“ Ähnlich wie vor zwei Wochen, als Wunderlich vor Mitgliedern des Huppenbroicher CDU-Ortsverbandes als dessen Vorsitzender sprach (wir berichteten), skizzierte er auch diesmal weitere, schier unglaubliche und laut Wunderlich von interessierter Seite frei erfundene Behauptungen, die seit geraumer Zeit hartnäckig in Huppenbroich die Runde machten und die Gerüchteküche ständig anheizten. „Es hält sich partout die Fehlinformation, ich würde alle meine Ämter in der Union niederlegen, der CDU-Ortsverband Huppenbroich stehe vor der Auflösung. Daran ist kein Wörtchen wahr!“

In Huppenbroich, fuhr Ratsherr Wunderlich fort, sei dem Vernehmen nach der Bau eines „umweltunverträglichen Riesen-Kuhstalls für 400 Tiere“ geplant, unzählige Lastwagen und Viehtransporter würden dann über Huppenbroichs schmale Straßen rollen und Belästigungen für die Bewohner mit sich bringen. Alle diese Meldungen seien „gezielt gestreute Erfindungen und von A bis Z absurd“, so Wunderlich. Er appellierte an seine Zuhörer, ihm zu glauben, „dass ich alle politischen Mandate behalte und mich dank dieser ausgeübten Funktionen auch künftig für die Belange meines Heimatortes einsetzten werde“.

Der Sprecher ging abschließend auf die im Dorf kursierende Nachricht vom ungewissen Schicksal der Alten Huppenbroicher Schule („Sakrala“) ein. „Entschieden ist noch nichts, aber sie soll fortan eine neue Nutzung erfahren. Es muss etwas passieren, ein Kaufinteressent ist da, die Kosten für den Unterhalt des derzeit von Ortsvereinen frequentierten Gebäudes lasten schwer auf dem Gemeindesäckel.“

Quelle: Eifeler Zeitung
Bericht und Foto: Manfred Schmitz