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Bedeutung der Taufe

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Alles, was zur Taufe gehört, ist bei einerAusstellung in der Christkönig-Kapelle in Huppenbroich zu sehen.

Kleine Ausstellung zum Thema in Huppenbroich

Huppenbroich. Seit Mitte Juli widmet sich die neue Ausstellung in den Fenstern der Sakristei an der Christkönig-Kapelle in Huppenbroich dem Thema „Taufe“. Ziel ist es, sich einmal mit der Bedeutung der Taufe auseinanderzusetzen. Zu diesem persönlichen Dialog möchte der Sakrala Museumsverein Simmerath mit seiner Ausstellung anregen.

Die Taufe ist das verbindende Sakrament aller Kirchen. Durch die Taufe wird der Täufling in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Der eigentliche Taufvorgang ist in allen Kirchen gleich – allerdings sind die Riten und Zeichen durchaus unterschiedlich. Die Ausstellung stellt den katholischen Ritus und die dort verwandten Zeichen vor. Soweit es sich um eine Säuglingstaufe handelt, geloben die Eltern und Taufpaten die Wahrhaftigkeit ihres Glaubens und versprechen, für die religiöse Erziehung des Täuflings einzutreten. Nach diesem Versprechen tauft der Priester den Säugling „im Namen des Vaters und des Sohnes und des hl. Geistes“. Das Übergießen des Wassers ist Symbol für den Tod und die Auferstehung. Deshalb wurde früher und wird auch noch heute in mehreren christlichen Religionen die Großtaufe durch komplettes Untertauchen in das Wasser zelebriert.

Mit geweihtem Öl, dem Chrisam, werden Stirn, Augen, Ohren benetzt. Im Alten Testament wurden die Könige mit Öl gesalbt und durch die Taufe sollen die Kinder teilhaben an dem Königreich Gottes. Das weiße Kleid soll ein Zeichen dafür sein, dass der Täufling in der Taufe neu geschaffen worden ist und – wie die Schrift sagt – Christus als Gewand angezogen hat. Der Priester richtet an den Täufling die Worte: „Bewahre diese Würde für das ewige Leben.“

Die kleine Ausstellung ist täglich zu sehen, da die Exponate in den eigens dafür angelegten Fenstern von außen zu betrachten sind. Ab Eintritt der Dunkelheit sind die Fenster bis 21 Uhr beleuchtet. Zu sehen sind die Exponate noch bis November. Danach wird der Sakrala Museumsverein Krippen aus der Region ausstellen.

Quelle: Eifeler Zeitung
Bericht und Foto: Gabriele Keutgen-Bartosch