Von Straßburg nach Cannero


Straßburg war bis ins 17. Jhdts. deutsch und wurde dann durch Kriegseinwirkung nach und nach französisch – endgültig mit dem Westfälischen Frieden 1648. Danach war der Elsass nur in kurzen Abschnitten kriegsbedingt deutsch. Durch das Regionalisierungprogramm der EU wurde die elsässische Sprache wieder erlaubt und ist heute im Stadtbild deutlich zu erkennen. Viele Menschen sprechen deutsch oder Diailekt.

In der kurzen Zeit, die wir in der unter UNESCO-Schutz stehenden Stadt verbrachten, haben wir das Münster und das Viertel „Petite France“ besucht. Das Münster ist ein wunderschöner hochgotischer, lichtdurchfluteter Bau. Die Außenfassade wurde nie vollendet – es fehlt der zweite Turm. Trotzdem – ein wundervolles Zeugnis des Glaubens. „Petite France“ erinnert eher an eine historische deutsche Stadt. Die Bausubstanz besteht aus schönen Fachwerkbauten, die liebevoll gepflegt werden. Die Elsässer Küche ist sehr zu empfehlen.


Seit Freitag erholen wir uns in der Ferienanlage Cannero. Hier hat die Familie Keutgen vor vielen Jahren schon einmal Urlaub gemacht. Aber nicht die Nostalgie, sondern die Schönheit der Landschaft rund um den Lago Maggiore hat uns in dieses Ferienparadies entführt. Die Anlage ist mit einem kleinen Yachthafen direkt an das Ufer des Sees gebaut. Die erste Aufnahme entstand von unserem Balkon. Das Apartment mit dem gekippten Sonnenschirm auf der zweiten Etage ist unser Domizil – zweites Bild. An der Uferpromenade sind wir bereits spazieren gegangen. Aber wir lassen es ruhig angehen.