Sonne im Dreiländereck

Heute haben wir das schöne Wetter genutzt und drei Länder bereist. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir in Huppenbroich losgefahren und den Weg zur niederländischen Grenze genutzt, um noch offene Aktionen zu erledigen.

Die erste Station war Valkenburg im niederländischen Limburg. Der Ort wird beherrscht von der Burgruine, die man von nahezu überall oben auf dem Hügel sehen kann. Der Tourismus wird ist hier Haupteinnahmequelle – in der recht großen Fußgängerzone reiht sich ein Lokal an das Andere. Die Anzahl der Besucher war noch überschaubar, da wir hier am Vormittag verweilten.


Nach kurzer Fahrt durch Maastricht erreichten wir unser nächstes Ziel: Alden Biesen. Dies war im Mittelalter die größte Komturei des Deutschordens im Nordwesten Europas. Es ist auch heute noch eine beeindruckende Anlage, die nach umfangreicher Renovierung und Modernisierung wieder bewohnt wird. Die Schlossanlage ist ein Gebäudeensemble, das sich um drei Höfe gruppiert. Gemeinsam mit dem Schlosspark und sonstigen dazugehörigen Besitzungen nimmt sie eine Fläche von etwa 65 Hektar ein. Das Ensemble erinnerte in einigen Teilen an die Marienburg, die ebenfalls von dem Orden gebaut wurde. Allerdings hat es nicht der Wehrcharakter der ostpreußischen Anlage.

Der letzte Besuch galt der ältesten belgischen Stadt Tongeren. Sie wurde als römischen Lager gegründet und diente später als wichtiges Handelszentrum. Die Hunnen haben die römische Stadt vollständig zerstört. Der Stadtzentrum wird heute beherrscht von der gotischen Liebfrauenbasilika. Alle sieben Jahre wird eine große Prozession mit dem Muttergottesbild gehalten, das als wundertätig betrachtet wird. In diesem Jahr war Tongeren vom 7. bis 14. Juli Schauplatz der Wallfahrt. Wir konnten die Fahnen noch überall in der Innenstadt sehen.