Lissabon – der zweite Tag

Im Zentrum von Lissabon befinden sich schöne Plätze, die ineinander übergehen. Rossio ist der Hauptplatz, an dem abends das Leben pulsiert. Tagsüber ist es ein Treffpunkt für die Lissabonner und Touristen, an dem sie etwas Ruhe finden können.

Lissabon ist nicht auf sieben Hügeln gebaut, wie es immer wieder erzählt wird – es sind viel mehr. Von der Unterstadt geht es mit Kabelbahnen auf verschiedene Hügel. Am bekanntesten ist aber der Elevador de Santa Justa, mit dem 25 Personen 32 m in die Höhe transportiert werden. Von der Plattform hat man einen wunderbaren Überblick auf die Stadt.


Wer in Lissabon war, muss mit der Straßenbahn die Stadt erobert haben. Auch wir sind mit der klassischen Bahn gefahren, die ursprünglich von Pferden durch die Stadt gezogen wurde. Die Elécticros kommen zwar langsam voran, aber in den engen Gassen sind sie oft das günstigste Verkehrsmittel. Durch die steilen Straßen wird die Fahrt spektakulär.

Die Sé Patriarcal – der Sitz des Erzbischofs von Lissabon – wurde ursprünglich im romanisch-gotischen Stil erbaut. Durch Erdbeben würde sie mehrfach zerstört und in unterschiedlichen Stilrichtungen wieder auf- und angebaut. Die Kathedrale sollte die Überlegenheit des Christentums über den Islam symbolisieren.