Kreml und Abendfahrt auf der Moskwa


Auf dem Weg nach Moskau kommen wir an modernen Trabantenstädten mit Yachthäfen vorbei. Die Entwicklung ist zumindest an den Reichen nicht vorbeigegangen. Der erste Ausflug galt dem Machtzentrum Russlands – dem Kreml. Neben den Kirchen, die hier sämtlich nur noch Museen sind, steht hier auch das Repräsentationsgebäude des Präsidenten. Die goldenen Türen, die er durchschreitet, sind in dem Empfangsgebäude – siehe 4. Bild. Das Ensemble als Gesamtes ist eindrucksvoll und zeigt den Prunk der Zaren. Ein eher einfacher Glaspalast ist das einzige „Werk“, das auf dem Platz nach der Oktoberrevolution erbaut wurde.


Am Abend nutzten wir die Gelegenheit, die Stadt von der Moskwa zu besichtigten. Das weiße Haus – Russlands Regierungssitz – hat schon Geschichte durch den Putschversuch von 1991 geschrieben. Das Hotel Ukraina ist eines der sieben Hochhäuser im stalinistischen Zuckerbäckerstil – es war auch schon zu Sowjetzeiten ein Hotel. Die Skyline des aufstrebenden Moskau bietet sich weit sichtbar am Ufer des Flusses. Das Verteidigungsministerium ist ein imposanter Bau, der über architektonische Ausstrahlung verfügt. Aber der Kreml überragt alles. Die Schönheit nimmt jeden in Bann. Bei Nacht strahlt er nicht nur Macht sondern besonders Harmonie und Schönheit aus. Dagegen ist das nüchterne, für die WM 18 gebaute Stadion nur durch seine Größe beeindruckend.