Eingewöhnung und erste Impressionen

Die Anlage liegt sehr schön ein Stück oberhalb der Klippe. Mit 213 Apartments in 14 Häusern ist es eine große Anlage mit entsprechender Infrastruktur: Außenpool, Schwimmhalle, Tennisplätze, 2 Boulebahnen, … Die Qualität des Restaurants werden wir morgen erstmals testen. Gaby hat schon alles veranlasst, dass wir uns noch wohler fühlen: Sie hat Liegen geordert und die Gärtner zur Pflege unseres kleinen Vorgartens bestellt.

In der Region gibt es aber auch desolate Wohnanlagen. Im Ortskern von Albufeira sind Betonklötze mit Leerstand zu sehen, Die Gebäude wurden in der Boomzeit gebaut und sind nach heutigem Standard wohl nicht mehr zu vermieten.


Zunächst musste der Grundstock für den Haushalt eingekauft werden, z.B. vernünftige Trinkgefäße, eine kleine Pfanne, die Reinigungs- und Putzmittel sowie die Basisversorgung für Kühl- und Vorratsschrank. Zum Glück gibt es Aldi und einen gut sortierten Lidl. Im riesigen Algarve Shopping Center fanden wir auch ein Babygeschäft, das uns an die Enkelkinder erinnerte.

Fußläufig von unserer Ferienwohnung liegen zwei Buchten, die im Sommer zum Baden einladen. Das Rauschen des Atlantiks ist die richtige Musik für Gaby – sie hat dann heimatliche Gefühle, auch wenn die Klippen gar nicht an Schleswig-Holstein erinnern.

Die Steilküste ist abwechslungsreich und für Wagemutige auch ein Erlebnis. Wir ziehen es vor weder hier zu angeln noch an den Steilwänden zu flanieren. Wir erfreuen uns aber an den grandiosen Ausblicken  und der Brandung, die immer wieder aufbraust. Gabys Söhne würden hier an die Urlaube als Kinder erinnert.