Christliche Stätten in Israel – Teil 2


Die erste Besichtigung galt der Hochzeitskirche in Kanaan. Hier wirkte Jesus sein erstes Wunder und wandelte Wasser zu Wein, als dem Hochzeitspaar der Wein ausging. Die einfach gestaltete Kirche liegt in einem Meer von Touristenshops, in denen Devotionalien und süßer Hochzeitswein angeboten werden.

In Nazareth liegt ein großes Areal mit Kirchen. Besonders hervorragend sind die Marien- und Josefskirche. Die Marienkirche ist ein modernes Bauwerk, in dessen zentralen Teil die Pforte zum Haus der Maria steht. Die Pilgerscharen ziehen am dort aufgebauten Altar vorbei.


Der Berg Tabor ragt aus die Ebene hervor. Auf dem Berg der Verklärung hat ein italienischer Architekt eine neuromanische Kirche errichtet. Sie besticht durch ein klare und einfache Gliederung des Innenraums. Das Apsismosaik des verklärten Christus beherrscht das Kirchenschiff. Im Außengelände stehen noch die Reste der Kreuzritterburg. Die Fahrt vom Berg entlang der Steilhänge erlaubt immer wieder atemberaubende Blicke in das weit unten liegende Tal.


Im Jordantal liegt die alte römische Stadt Bet She’an. Der Blick auf die riesige ausgegrabene Fläche ist überwältigend. In dieser Stadt fehlte es den Bewohnern an nichts. Wir konnten aus Zeitgründen nur die großzügige Therme besichtigen. Mit dem ausgeklügelten System an Wasserzufluss und Fußbodenheizung konnten es sich die Gäste hier gut gehen lassen.

Dann ging es auf die Fahrt durch das Westjordanland Richtung Totes Meer. Bei einer Rast konnte man – so man denn wollte – auf einem Kamel reiten.