Christliche Stätten in Israel – Teil 1


Jesus lebte in Galileä und hier vollbrachte er seine meisten Wunder. Zwei Tage der Reise waren diesen Stätten gewidmet.

Doch zuerst ging es in das Golan-Gebirge. Hier fließen die drei Quellflüsse des Jordan und sorgen für eine ungewohnt üppige Vegetation. Als erste Kirche besichtigten wir die Kirche auf dem Berg der Seligpreisungen. Die Stätte war – wie allen weiteren – stark überlaufen. Die Besichtigung fiel sehr kurz aus, da eine Gruppe in der Kirche eine geschlossene Messe feiern wollte.Es folgte die Brotvermehrungskirche, die von der deutschen Gesellschaft für das Heilige Land erbaut wurde. Sie ist im neuromanischen Stil erbaut und wirkt durch ihre Schlichtheit.


Am Strand des Sees von Genezareth wurde Petrus von Jesus berufen. An der Stelle wurde eine schlichte Kirche gebaut. Am Strand beten und meditieren viele Menschen. Aber es geht auch sehr weltlich zu – Erinnerungsfotos sind angesagt, wie die beiden Nonnen es mit ihren Handys auch getan haben. Auch die Nachfolger Petris waren an diesem Ort, wie man am Portal der Kirche sehen kann.

In Kafarnaum besuchten wir das Grabungsfeld. Die Mauern des Dorfes aus der Zeit Christi sind freigelegt. Über diesem Ruinenfeld erhebt sich eine moderne Kirche, die über dem Haus der Familie Jesu stehen soll. Die Kirche war wegen eine Messe ebenfalls nicht zu besichtigen.


Zum Abschluss des Tages machten wir eine Fahrt über den See Genezareth. Das Gemälde am Einschiffungshafen wurde von jüdischen, muslimischen und christlichen Künstlern gemeinsam gestaltet. Während der Schifffahrt animierte ein DJ zu Tanz – einige Frauen aus der Gruppe folgten der Einladung sehr gerne.