Auf nach Rügen


Unsere Fahrt nach Rügen begann mit einem Abstecher nach Bad Oldesloe und Lübeck. Wir besuchten das Grab von Mutter und konnten feststellen, dass es sich trotz der heißen Wetterlage in einem sehr guten Zustand befindet. In Lübeck verbrachten wir eine kurze Zeit. Wir besichtigten den Marktplatz mit den bekannten Buddenbrooks-Gebäuden. Für die geplante Besichtigung der schönen Kirchen war es leider schon zu spät. Das wollen wir nachholen. In unserem romantischen Hotel nahmen wir ein leckeres Abendessen ein und genossen die Ruhe der Außenanlagen.


Auf der Weiterreise machten wir kurz Station in Wismar. Wismar steht mit seinem historischen Stadtkern auf der Liste des Weltkulturerbes. Neben der Backsteingotik sind Häuser aller Stilrichtungen von Gotik bis zur Gründerzeit erhalten und sind der Grund, weshalb die Innenstadt geschützt ist.

Am Abend konnten wir das erste Mal am Strand einen Imbiss einnehmen. Am Samstag hatten wir in einem Café a la DDR unser Frühstück – zu Preisen aus der alten Zeit: Insgesamt zeigt das Foto Ware für 6,15 €.


Am Samstag standen zwei Highlights für alle Rügen-Besucher auf dem Programm: die Landschaft um die Kreidefelsen und Kap Arkona. Rund um dien Königsstuhl gibt es noch ein großen Gebiet mit Buchenwäldern, die unter Schutz eines Nationalparks stehen. Die Anfahrt durch diesen Wald und die kurze Wanderung zum Königsstuhl ließen uns naturbelassenes Gebiet erfahren, wie man es heute selten findet. Am Königsstuhl konnte man die Erosion – d.h. den Abbruch – gut erkennen, da man die alten Absperrungen sehen kann. Der Blick vom Aussichtspunkt ist grandios! Nach kurzer Fahrt kamen wir nach Kap Arkona, dem nordwestlichsten Punkt von Rügen. Hier stehen drei Leuchttürme bzw. Peilpunkte, die der Schifffahrt den Weg weisen. Auf dem Gelände befand sich früher ein Marinestützpunkt der NVA.